Es ist mal wieder soweit – der November ist wie im Flug vergangen und es ist plötzlich Dezember.

Weihnachten steht vor der Tür! Weihnachten: die Zeit der Stille und Besinnlichkeit. Eigentlich. Theoretisch.

In der Praxis sieht das aber oft ganz anders aus. So oft schon war der Dezember für mich ein absoluter Chaosmonat. Kopflos bin ich hin- und hergehetzt: Weihnachtsfeiern, Vorbereitungen auf die Feiertage, Silvester planen, Geschenke besorgen, lange Tage, unendliche To-Do-Listen.

Das Feierliche, das Zur-Ruhe-Kommen, das Besinnen auf das Wesentliche? Untergegangen, im Weihnachtstrubel.

Aber, es kann auch anders sein. Mit ein bisschen Planen und einer kleinen Prioritätenänderung kann man den Dezember genießen. 

Hier sind 5 Tipps für ein Weihnachten ohne Stress und voller Entspannung! (Ich habe mir auch ganz fest vorgenommen, alle umzusetzen!) 

 

1. Schenken leicht gemacht

Schenken – ein Riesenthema an Weihnachten. Die Meinungen dazu klaffen weit auseinander. Vom Konsumverweigerer bis hin zum extravaganten Schenker ist alles vertreten.

Natürlich ist es jedem selber überlassen wie und ob man das Schenken handhabt. Allerdings ist bei mir und in meinem Freundeskreis das Thema “Geschenke” häufig mit Stress verbunden.

“Hast du schon alle deine Geschenke?” – diese Frage höre ich im Dezember bestimmt einmal am Tag.

Schenken kann und sollte aber nicht stressig sein. Sondern schön. denn eigentlich macht es uns ja allen Spaß, die Liebsten zu beschenken.

Verschenke nur Dinge die wirklich gebraucht werden

Klingt banal, ist aber ein guter Tipp.

Früher stand ich oft zwei Tage vor Weihnachten in irgendeinem Laden, weil mir noch ein Geschenk für meinen Bruder gefehlt hat. Was ich ihm schenken wollte? ich hatte nicht die geringste Ahnung. Ich habe mich dann also im Geschäft versucht “inspirieren” zu lassen und dann aus Verzweiflung und unter Zeitdruck irgendwas gekauft – was dann nach Weihnachten für immer in einer Schublade verschwand.

Das ist Quatsch und bringt niemandem was. Stattdessen macht es Sinn, dann ein Geschenk zu kaufen, wenn man weiß, dass der/die zu Beschenkende etwas bestimmtes braucht oder sich sicher ist, dass er/sie sich freuen wird.

Auch wenn es weniger romantisch ist: Nachfragen, was eine Person sich wirklich wünscht, hilft dabei enorm.

DIY Geschenke

Seit ein paar Jahren liebe ich es, selbstgemachte Geschenke zu verschenken. Es ist persönlich, es zeigt, dass man sich Gedanken gemacht hat und es ist natürlich eine nachhaltigere und sparsamere Lösung, als sämtliche Onlines-shops leer zu kaufen.

Stress und Zeit kann man sich außerdem sparen, wenn man das selbstgemachte Geschenk in Serie produziert, und dann an alle Freunde/Familienmitglieder verschenkt.

Dabei kann man seiner Kreativität und Neigungen freien Lauf lassen, und Geschenke schenken, die den eigenen Talenten entsprechen.

Inspiration für DIY Weihnachtsgeschenke findet ihr hier, hier, hier, und hier.

Vor zwei Jahren habe ich Freunden und Familie selbstgemachte Tassenuntersätzer mit Fotos gemacht.

Gemeinsame Zeit Schenken

Zusammen Zeit verbringen – eine andere, minimalistische und persönliche Geschenkidee, bei der man gerenzenlos kreativ sein kann.

Wie oft beschweren wir uns, dass wir nicht genug Zeit mit unseren Freunden und unserer Familie verbringen? (ständig!)

Ein gemeinsames Erlebnis verbindet, sorgt endlich wieder für Quality-time und kann nicht in der Schublade verstauben. Kochabende, Konzertbesuche, Wanderungen, Städtetrips – die Möglichkeiten sind endlos.

2. Budget

Generell, ist der Dezember ein teurer Monat. Die Ausgaben für Weihnachtsvorbereitungen, Geschenke, Essen, Silvester und so weiter, können schnell in die Höhe schießen. 

Und das ist ja auch in Ordnung. Ich gebe gerne Geld für solche Dinge aus. Ohne Plan und Übersicht allerdings, können die Weihnachtsausgaben schnell ein großer Stressfaktor werden. 

Da hilft es sehr, wenn man sich von Anfang an überlegt, wie viel man ausgeben will und sich ein Budget setzt. Ich schreibe mir auf, was ich für Geschenke, Essen, Silvester, usw. ausgeben will und behalte dann meine Ausgaben im Auge. 

So, hat man am Ende kein überzogenes Konto und von Anfang keine Sorge vor dem “teuren Monat”. 

 

3. Eine Holiday-To-Do-Liste mit Plan

Noch eine To-Do-List? (Lame!) 

Hört sich nervig und langweilig an, kann aber seeehr dabei helfen, den Dezember und vor allen Dingen die Feiertage um einiges entspannter werden zu lassen. 

Ich schreibe mir auf was ich alles schaffen möchte und wann ich wo bin. So habe ich von Anfang an das Gefühl, zumindest im organisierten Chaos Weihnachten zu feiern. 

Das macht es einfacher den Überblick zu behalten, und nicht das Gefühl  zu haben im Weihnachts- und Freizeitstress hoffnungslos unterzugehen. 

4. Rechtzeitig Weihnachtsrezepte raussuchen

 Sich rechtzeitig zu überlegen, was man an Weihnachten essen möchte, sparrt in den letzten Tagen vor Heiligabend viele Nerven. 

Es macht auch richtig Spaß Rezepte zu durchforsten – wenn man eben keinen Zeitdruck hat. 

Und es muss ja nicht der klassische Entenbraten sein, der da im Backofen landet. Es gibt viele vegane Alternativen, die genauso lecker schmecken, nachhaltiger dem Planeten gegenüber und tierfreundlich sind. 

Lasst euch hier, hier und hier inspirieren! 🙂

5. Weihnachts Playlist

Nichts versetzt einen so sehr in besinnliche Weihnachtsstimmung wie eine richtig gute Playlist.

  • Folk Weihnachtsplaylist: https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DX8c93KtGDPub?si=FJw3o99SS3ul9HOLa_Z75g
  • Indie Weihnachten: https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DWVmlYtBkLixx?si=E7XBVLghTwei-WtMQlu3PQ
  • Akkustische Gitarrenmusik zu Weihnachtenhttps://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DX6RK4iTHSRRX?si=svWAX3ZQTB–q-LiG2Yrng
  • Weihnachtsjazz: https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DWZy48MuOV69W?si=OwnGShLuRtGlgTgmizBTnQ
  • Retro Weihnachtsfeiertage: spotify:playlist:37i9dQZF1DWXcOHfWefCtg